FORSCHUNG ZU WEITEREN KÜNSTLERN

Rudolf Nissl (1870—1955)

Rudolf Nissl (1870–1955) wurde im Tiroler Fügen geboren und wuchs in Innsbruck auf, wo er zunächst die Staatsgewerbeschule besuchte. Anschließend studierte er an der Münchner Akademie und blieb nach Abschluss seiner Ausbildung zeitlebens in München tätig.

Seit 1895 war er Mitglied der Münchner Secession und zählte zu den etablierten Künstlerpersönlichkeiten ihres Umfelds.

Bekannt wurde Rudolf Nissl insbesondere für atmosphärische Interieurs, Darstellungen bürgerlicher Wohnräume und Museumsansichten, besonders aber auch für Akte und Stillleben. 

Seine Werke waren regelmäßig auf Münchner Ausstellungen sowie international zu sehen und wurden mehrfach ausgezeichnet.

Heute tauchen Arbeiten Rudolf Nissls immer wieder in deutschen und internationalen Auktionen auf. Werke des Künstlers befinden sich zudem in musealen Sammlungen in München, Wien und Innsbruck.

Ich führe ein umfangreiches Werkverzeichnis, ein Ausstellungsverzeichnis und erforsche die Biografie Rudolf Nissl. Für jegliche Hinweise und neue Puzzelstücke für meine Arbeit bin ich dankbar.

Emil Otto Thaetner (1888—1976)

Emil Otto Thaetner (1888–1976) wurde in Hannover geboren und zog im Jugendalter mit seiner Familie nach Frankfurt am Main, wo er seine künstlerische Ausbildung erhielt.

Bereits ab 1909 war er regelmäßig auf Ausstellungen des Frankfurter Kunstvereins vertreten; seine Werke wurden zudem früh von Frankfurter Galerien gezeigt.

Emil Otto Thaetners Werk umfasst insbesondere Landschaftsdarstellungen, Stadtansichten und Blumenstillleben. 

Während des Ersten Weltkriegs war er als Korpsmaler in Frankreich tätig.  Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland emigrierte er 1923 in die USA und lebte fortan in Cincinnati, Ohio. Dort war er zur Bestreitung seines Lebensunterhalts zeitweise als Fabrikarbeiter und Farmer tätig, setzte jedoch gleichzeitig seine künstlerische Arbeit fort und wurde 1948 Mitglied des Cincinnati Art Club.

Ein Werk Emil Otto Thaetners befindet sich im Städel Museum Frankfurt. Heute tauchen seine Arbeiten ab und zu in deutschen und internationalen Auktionen auf.

Ich führe ein Werkverzeichnis und erforsche die Biografie Emil Otto Thaetners. Für jegliche Hinweise und neue Puzzelstücke für meine Arbeit bin ich dankbar.

Martha Budach (1864—1931)

Martha Budach, geb. Müller, wurde 1864 in Danzig geboren und war als Blumenstillebenmalerin tätig.

Ihre künstlerische Ausbildung erhielt sie zunächst in Danzig bei Adolf Maennchen (1860–1920) sowie anschließend bei George Mosson (1851–1933) und Ulrich Hübner (1872–1932) in Berlin.  Anfang des 20. Jahrhunderts ging sie nach München und wandte sich dort verstärkt der Malerei zu. In München war sie Schülerin von Philipp Klein (1871–1907) und Leo Putz (1869–1940).  

Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts beteiligte sie sich an kunstgewerblichen Ausstellungen, spätestens ab 1909 trat sie in München dann mit Gemälden hervor und beteiligte sich dort regemäßig an den Ausstellungen im Königlichen Glaspalast als eine der wenigen Künstlerinnen. Ihr Werk umfasste vor allem Blumenstillleben und Interieurs. Sie lebte bis zu ihrem Tod 1931 in München.

Ihr Arbeiten tauchen nur selten bei Auktionen auf.  

Ich führe ein Werkverzeichnis und erforsche die Biografie Martha Budachs. Für jegliche Hinweise und neue Puzzelstücke für meine Arbeit bin ich dankbar.

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